Kokosmakronen gehören zu den Plätzchen, die in keiner Weihnachtsbäckerei fehlen dürfen. Sie sind außen leicht knusprig und innen wunderbar saftig. Der Duft nach gerösteter Kokosnuss erfüllt sofort die ganze Küche und sorgt für echte Weihnachtsstimmung. Wenn du Kokos magst, wirst du diese kleinen Häufchen lieben. Sie sind schnell gemacht, benötigen nur wenige Zutaten und gelingen wirklich immer.
Damit sie schön luftig werden, lohnt sich ein gutes Handrührgerät oder, wenn du viel bäckst, eine Küchenmaschine wie die KitchenAid Artisan*. Damit lässt sich das Eiweiß perfekt steif schlagen, was bei Makronen entscheidend ist. Auf einem schönen Backblech mit Antihaftbeschichtung* gelingen die kleinen Köstlichkeiten besonders gleichmäßig, und mit einem Silikonspatel* lässt sich die Masse mühelos formen.
Die Kokosmakronen sehen besonders hübsch aus, wenn du sie auf kleine Oblaten setzt. Du kannst sie pur genießen oder nach dem Backen mit etwas Zartbitterschokolade verzieren. In einer hübschen Dose bleiben sie mehrere Tage frisch und eignen sich auch wunderbar als Geschenk aus der Küche.
Die perfekte Konsistenz erreichen
Ein Geheimnis für saftige Kokosmakronen liegt in der richtigen Mischung aus Eiweiß und Kokosraspeln. Wird die Masse zu fest, werden die Makronen trocken. Ist sie zu weich, zerfließen sie. Achte darauf, dass du das Eiweiß nur so lange unterhebst, bis alles gut verbunden ist. Wenn du möchtest, kannst du die Kokosraspeln vorher leicht in der Pfanne anrösten, dann entfaltet sich ihr Aroma noch stärker.
Auch die Backzeit ist entscheidend. Kokosmakronen sollen leicht gebräunt, aber nicht dunkel werden. Beobachte sie gegen Ende der Backzeit genau. Wenn sie goldig schimmern, sind sie perfekt. Nach dem Abkühlen kannst du sie in geschmolzene Schokolade tauchen oder mit einem feinen Schokofaden verzieren.
Kleine Geschenke mit großer Wirkung
Kokosmakronen eignen sich wunderbar als selbstgemachtes Mitbringsel in der Adventszeit. Verpacke sie in kleine Gläser oder Zellophantüten* und binde ein schönes Band darum. Vielleicht legst du noch ein kleines Etikett mit handgeschriebener Botschaft dazu. So wird aus einem einfachen Plätzchen ein liebevolles Geschenk mit Herz.
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Wusstest du schon?
Kokosmakronen haben ihren Ursprung vermutlich in Frankreich, wo Makronen ursprünglich aus gemahlenen Mandeln bestanden. Die Variante mit Kokosraspeln wurde später vor allem in tropischen Ländern populär. Durch den Siegeszug der Kokosnuss in europäischen Küchen fanden sie schließlich ihren festen Platz auf dem Plätzchenteller.
Klassische Plätzchen: Kokosmakronen
Zutaten
- 3 Eiweiß
- 1 Prise Salz
- 150 g Zucker
- 200 g Kokosraspeln
- 30 kleine Oblaten 5 cm Durchmesser
- Nach Belieben: 100 g Zartbitterschokolade
Anleitungen
- Backofen auf 150 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.
- Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Zucker nach und nach einrieseln lassen, bis eine glänzende, feste Masse entsteht.
- Die Kokosraspeln vorsichtig mit einem Teigspatel unterheben.
- Die Oblaten auf das Backblech legen. Mit zwei Teelöffeln oder einem Spritzbeutel kleine Häufchen auf die Oblaten setzen.
- Im vorgeheizten Ofen etwa 15 bis 18 Minuten backen, bis die Makronen leicht goldbraun sind.
- Nach dem Abkühlen optional die Unterseite oder Oberseite in geschmolzene Zartbitterschokolade tauchen. Auf Backpapier festwerden lassen.
FAQ zu Kokosmakronen
Warum werden meine Kokosmakronen trocken?
Wahrscheinlich war die Masse zu fest oder die Backzeit zu lang. Achte darauf, dass sie nur leicht gebräunt sind und bewahre sie luftdicht auf.
Kann ich Kokosmakronen ohne Oblaten backen?
Ja, das funktioniert. Verwende einfach Backpapier, damit sie nicht haften.
Kann ich Kokosmakronen einfrieren?
Ja, sie lassen sich problemlos einfrieren und nach dem Auftauen schmecken sie fast wie frisch gebacken.
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